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Thema: Eishockey..zum daheim bleiben  (Gelesen 3285 mal)

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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #30 am: 20. Dezember 2017, 00:04:19 »
Mir scheint es als hätte der Herr Richly vergessen von wem die LED-Leinwand bezahlt wurde..., anhand
der aktuellen Aussage auf der Homepage, meint dieser wirklich das dies vom EC gestemmt wurde.
Mir ist da was in Erinnerung das dafür gesammelt wurde und der Restbetrag von einem Sponsor aus Ober-Mörlen aufgestockt wurde.....

Zu dem Interview auf der HP habe ich einen Extra-Thread eröffnet!


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #31 am: 20. Dezember 2017, 18:57:27 »
Mir scheint es als hätte der Herr Richly vergessen von wem die LED-Leinwand bezahlt wurde..., anhand
der aktuellen Aussage auf der Homepage, meint dieser wirklich das dies vom EC gestemmt wurde.
Mir ist da was in Erinnerung das dafür gesammelt wurde und der Restbetrag von einem Sponsor aus Ober-Mörlen aufgestockt wurde.....

Zu dem Interview auf der HP habe ich einen Extra-Thread eröffnet!


Die Differenz haben die Stadtwerke Bad Nauheim bezahlt


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #32 am: 26. Dezember 2017, 09:41:18 »
also im Prinzip indirekt der Steuerzahler.....


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #33 am: 26. Dezember 2017, 10:35:41 »
also im Prinzip indirekt der Steuerzahler.....
Ohne den Steuerzahler wäre kaum ein Eishockey Verein überlebensfähig.
Wer Rechtschreibfehler oder Ironie findet kann sie behalten


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #34 am: 26. Dezember 2017, 12:14:11 »
also im Prinzip indirekt der Steuerzahler.....
Im Prinzip eigentlich direkt die Kunden der Stadtwerke. Ich weiß ja nicht wie es in Bad Nauheim ist, aber Kunden der jeweiligen Stadtwerke sollen so etwas gewohnt sein. Denn es wird kaum eine Gemeinde geben, die nicht mit dem Gewinn der Stadtwerke ihre Haushaltskasse aufbessert, was wiederum allen und nicht nur den Stadtwerke-Kunden zu Gute kommt.


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #35 am: 29. Dezember 2017, 15:53:01 »
Ich denke, dass man in Bad Nauheim einfach mal wieder Lust auf das klassische körper- und kampfbetonte "Bad Nauheim Hockey" hat. Mehr Emotionen, mehr Leidenschaft. das wird nur mit einem anderen Trainer und einer anderen Kaderausrichtung funktionieren.  Eigentlich ist dies keine allzu neue Erkenntnis und unterm Strich wird man vielleicht dieses Jahr als verlorenes Übergangsjahr abhaken können ohne dass jetzt der Tabellenplatz besonders schlecht ist.
Vielleicht wäre in der Betrachtung auch alles rosiger, wenn man nicht nur Mitläufer bei den Kontigenstspielern verpflichtet hätte. Hier haben auch Vereine mit ähnlichem oder niedrigeren Etat schon besser zusammen gestellt und da ist Kritik auch berechtigt. Die Rubrik Tore schießen ist nun mal verdammt wichtig. Gerade in Bad Nauheim hat man auch mal wieder Lust auf überragende Einzelspieler, kollektiv hin oder her.
Wenns gut läuft landet man am Ende auf Platz 8,9,10 was gemessen an den Möglichkeiten sportlich okay ist. Das wäre aber eine trügerische Einschätzung, die Heimspiel Performance, das Überzahlspiel im Allgemeinen, die offensive Harmlosigkeit, die etwas unterkühlte Emotionalität führt zu einem schleichenden Rückgang der Zuschauerzahlen.
Es wird m.E. sehr wichtig sein perspektivisch jemand als Trainer zu holen, der ein Feuer entfacht, wie es Carnevale damals getan hat. Vielleicht gibts sowas ja in etwas sozial verträglich(er), aber ich glaube, dass man Erfolg in Bad Nauheim nur hat, wenn man auch mal mit dem Kopf durch die Wand rennt.

 


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #36 am: 29. Dezember 2017, 16:07:39 »
Ich denke, dass man in Bad Nauheim einfach mal wieder Lust auf das klassische körper- und kampfbetonte "Bad Nauheim Hockey" hat. Mehr Emotionen, mehr Leidenschaft. das wird nur mit einem anderen Trainer und einer anderen Kaderausrichtung funktionieren.  Eigentlich ist dies keine allzu neue Erkenntnis und unterm Strich wird man vielleicht dieses Jahr als verlorenes Übergangsjahr abhaken können ohne dass jetzt der Tabellenplatz besonders schlecht ist.
Vielleicht wäre in der Betrachtung auch alles rosiger, wenn man nicht nur Mitläufer bei den Kontigenstspielern verpflichtet hätte. Hier haben auch Vereine mit ähnlichem oder niedrigeren Etat schon besser zusammen gestellt und da ist Kritik auch berechtigt. Die Rubrik Tore schießen ist nun mal verdammt wichtig. Gerade in Bad Nauheim hat man auch mal wieder Lust auf überragende Einzelspieler, kollektiv hin oder her.
Wenns gut läuft landet man am Ende auf Platz 8,9,10 was gemessen an den Möglichkeiten sportlich okay ist. Das wäre aber eine trügerische Einschätzung, die Heimspiel Performance, das Überzahlspiel im Allgemeinen, die offensive Harmlosigkeit, die etwas unterkühlte Emotionalität führt zu einem schleichenden Rückgang der Zuschauerzahlen.
Es wird m.E. sehr wichtig sein perspektivisch jemand als Trainer zu holen, der ein Feuer entfacht, wie es Carnevale damals getan hat. Vielleicht gibts sowas ja in etwas sozial verträglich(er), aber ich glaube, dass man Erfolg in Bad Nauheim nur hat, wenn man auch mal mit dem Kopf durch die Wand rennt.

Bei aller Kritik (auch ich zähle ja zu den Kritikern in dieser Saison!):

-der Kader WURDE kanadisch/amerikanischer ausgeprägt
-der Kader wurde für mehr Körperspiel ausgelegt (Bettahar, Livingston, Stiefenhofer, Pauli gehalten)
-wir ALLE waren zufrieden bei der Verpflichtung der Ausländer (mit AHL-Erfahrung, aus der EBEL kommend, eingespielt zusammen, was Sylvester und Livingston angeht)
-Saisonziel war nie etwas anderes als das, was du als "okay" bezeichnest

Meiner Meinung nach muss ein Wechsel an der Bande herbei, der auch geschehen wird. ABER ich sehe nicht unbedingt die Schwäche der Kontingentler, sondern das unterirdische Auftreten eines Kohl, Frosch und auch Krestan, gepaart mit unsäglichem Verletzungspech (Brandl, Bettahar, Pauli, Reimer z.b. fehlten ja gestern und wurden durch Palka, Pruden, Flemming, Niederberger ersetzt)-man muss dem Team auch mal zugestehen, dass das sub-optimal ist, man kann sich so kaum einspielen, es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison und macht es eben auch dem Kujala nicht leichter. Andere Teams mit so vielen Ausfällen (Ausnahme Bietigheim immer wieder) kacken da völlig ab, wie Bayreuth z.B.
Mir wird insgesamt alles zu schwarz gemalt, man sollte bei aller Kritik auch einfach mal FAIR bleiben und ALLES berücksichtigen.


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #37 am: 29. Dezember 2017, 17:00:15 »
Ich schreibe hier noch mal was Ähnliches, wie im Spieltagsthread zum Bayreuth-Spiel. Die Saison begann mit 8 guten Ergebnissen (darunter 2 Heim-Derbys) die uns bis auf Platz 4 nach 8 Spielen brachten. Danach gab es in 12 Spielen nur 9 Punkte, was der Schnitt eines Tabellenletzten ist. Aktuell sind jetzt 17 Punkte aus 10 Spielen gekommen und es wurden die beiden Tabellenletzten mit je 1 Tor Differenz niedergerungen. Statt 6 hätten es zuletzt also auch 0 Punkte sein können. Das Team hat zum wiederholten Mal viel Charakter gezeigt und ein Spiel umgebogen. Das Team spürt, dass es von den Fans unterstützt wird (zum Beispiel viel Beifall nach dem ersten Drittel gegen Bietigheim beim Stand von 2:3). Dass da nicht immer Punkte rausspringen, und es schon ca 6 deftige, hohe Niederlagen gab, lässt sich nicht vermeiden. Der ECN ist nur ein durchschnittliches DEL2-Team.
Zu Dusan Frosch: Er ist unser ältester Spieler und hat gut 900 Spiele in den Knochen und hat in den letzten 12 Saisons ohne schwere Verletzungen jeweils mindestens 45 Spiele gehabt. Selbst wenn es bei ihm schlecht läuft, kann er noch helfen, jüngere Spieler besser zu machen. Ich hoffe, er tut das als Team-Player auch in der 3. und 4. Reihe.


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #38 am: 29. Dezember 2017, 17:58:14 »
Mit der Einschränkung, daß ich Sylvester und McNamee gut finde (Cody könnte wohl noch mehr mit besseren Nebenleuten als er idR hat, McNamee ist das erste Jahr hier und hatte ne schwere Verletzung als er, zB erstes Derby gg Kassel, gerade richtig da war), gebe ich Quasimodo schon recht.

Überragende Spieler zu finden ist auch Glücksache, sie auf Dauer zu halten ne Frage des Geldes. Also muß man mit dem was da ist mehr machen, dafür muß man sich auchmal rechtzeitig von Spielern trennen die es nicht (mehr) drauf haben, sonst stimmt das Verhältnis aus Leadern und Mitläufern einfach nicht.
Und bei aller Wertschätzung sowohl für Frosch oder Ratmann: nach den Eindrücken der letzten Zeit verstehe ich nicht, wieso Niederberger nicht in der 1. Reihe startet. Mit fehlt wie schon mal geschrieben das Gefühl des Trainers, funktionierende Reihen zu bauen was zB der oben genannte Ex-Trainer hatte.
Da möchte ich auch den Verweis auf die Verletztensituation etwas kontern: Bayreuth hat es in der Tat erwischt, die hatten aber auch ne Weile nur 11, 12 Feldspieler. Aber ja, die Saison ist vergleichsweise hart, aber über Verletzte wurde auch in den letzten 3,5 Jahren schon immer (zu) viel geklagt. Leider reichte oft schon ein Spieler, damit bei uns nichts mehr lief. Das potentiert sich dann alles in ÜZ.

Drücken wir uns mal die Daumen, daß wir die Saison die Kurve kriegen und spätestens dann ein Change kommt.


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #39 am: 29. Dezember 2017, 18:19:32 »
Niederberger war im letzten Drittel in der 1. Reihe, in RV, spielte er in der 2. Reihe. Machst du da Unterschiede,ob 1. oder 2. Reihe? Wenn Kritik, bitte auch richtig.
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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #40 am: 29. Dezember 2017, 19:00:58 »
Nö, zwischen 1. und 2. mache ich keinen Unterschied. Ansonsten hast Du Dir die Antwort doch bereits selbst gegeben ...  :azn:


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #41 am: 29. Dezember 2017, 19:25:27 »
Nö, zwischen 1. und 2. mache ich keinen Unterschied. Ansonsten hast Du Dir die Antwort doch bereits selbst gegeben ...  :azn:
Habe ich jetzt net wirklich verstanden, aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr besser.  :evil:
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2017, 19:28:26 von wolf 47 »
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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #42 am: 29. Dezember 2017, 22:11:55 »
Mit der Einschränkung, daß ich Sylvester und McNamee gut finde (Cody könnte wohl noch mehr mit besseren Nebenleuten als er idR hat, McNamee ist das erste Jahr hier und hatte ne schwere Verletzung als er, zB erstes Derby gg Kassel, gerade richtig da war), gebe ich Quasimodo schon recht.

Überragende Spieler zu finden ist auch Glücksache, sie auf Dauer zu halten ne Frage des Geldes. Also muß man mit dem was da ist mehr machen, dafür muß man sich auchmal rechtzeitig von Spielern trennen die es nicht (mehr) drauf haben, sonst stimmt das Verhältnis aus Leadern und Mitläufern einfach nicht.
Und bei aller Wertschätzung sowohl für Frosch oder Ratmann: nach den Eindrücken der letzten Zeit verstehe ich nicht, wieso Niederberger nicht in der 1. Reihe startet. Mit fehlt wie schon mal geschrieben das Gefühl des Trainers, funktionierende Reihen zu bauen was zB der oben genannte Ex-Trainer hatte.
Da möchte ich auch den Verweis auf die Verletztensituation etwas kontern: Bayreuth hat es in der Tat erwischt, die hatten aber auch ne Weile nur 11, 12 Feldspieler. Aber ja, die Saison ist vergleichsweise hart, aber über Verletzte wurde auch in den letzten 3,5 Jahren schon immer (zu) viel geklagt. Leider reichte oft schon ein Spieler, damit bei uns nichts mehr lief. Das potentiert sich dann alles in ÜZ.

Drücken wir uns mal die Daumen, daß wir die Saison die Kurve kriegen und spätestens dann ein Change kommt.
Weil der Trainer mit 4 Reihen spielen will.
Stell dir eine Reihe vor Ratmann-Kolb-Palka!
Das es da bei jedem Wechsel mal klingeln könnte, dürfte jedem klar sein.
Als dann auf 3 Reihen umgestellt, wurde standen die Topleute auf dem Eis. Ganz Logisch.


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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #43 am: 30. Dezember 2017, 11:42:31 »
 Grundsätzlich stimme ich wieder mal Manuels obenstehenden Beitrag zu.

Allerdings komme ich persönlich mit dem Schlußfazit  "Man sollte nicht alles schwarz sehen "nicht klar .

Diese erneute Übergangssaison -dies bezieht sich für mich noch nicht mal auf das Sportliche ,sondern das sonstige Stimmungstief -wurde künstlich verursacht und herbeigeführt .

Und es bringt aus meiner Sicht nichts ,drumherum zu sprechen (das meine ich ganz allgemein und nicht auf Manuels Ausführungen bezogen )


Ein Wechsel an der Bande ist nur der halbe Schritt.

Ein starker und autonom alleinverantwortlicher  Trainer der insgesamt zwingend notwendige Schritt. Bzw. Schnitt,den der ECN zwingend vollziehen muß. Dafür müßen vermutlich auch  andere Strukturen und Verantwortlichkeiten geschaffen werden !





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Re: Eishockey..zum daheim bleiben
« Antwort #44 am: 30. Dezember 2017, 12:02:23 »
Grundsätzlich stimme ich wieder mal Manuels obenstehenden Beitrag zu.

Allerdings komme ich persönlich mit dem Schlußfazit  "Man sollte nicht alles schwarz sehen "nicht klar .

Diese erneute Übergangssaison -dies bezieht sich für mich noch nicht mal auf das Sportliche ,sondern das sonstige Stimmungstief -wurde künstlich verursacht und herbeigeführt .

Und es bringt aus meiner Sicht nichts ,drumherum zu sprechen (das meine ich ganz allgemein und nicht auf Manuels Ausführungen bezogen )


Ein Wechsel an der Bande ist nur der halbe Schritt.

Ein starker und autonom alleinverantwortlicher  Trainer der insgesamt zwingend notwendige Schritt. Bzw. Schnitt,den der ECN zwingend vollziehen muß. Dafür müßen vermutlich auch  andere Strukturen und Verantwortlichkeiten geschaffen werden !
Die Trainer und GF Diskussion ist eine Momentaufnahme, das hat mit der Zukunft nichts zu tun. Wenn sich die Politik, Wirtschaft der Region, nicht eindeutig für das professionelle Eishockey bekennt, ist der Rest ziemlich uninteressant. Das Problem haben allerdings  noch einige andere  Vereine.
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